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Produkte und Lösungen/Kalklöscheinheit (für Branntkalk)

Kalklöscheinheit (für Branntkalk)

Bei einigen Anlagen, die einen größeren Bedarf an Kalkmilch haben, ist es für den Betreiber Wirtschaftlicher, den Kalk in einer eigenen Anlage zu löschen. Das Prinzip besteht darin, den Brannkalk in ein Rührwerksbehälter zu injizieren, und dies mit hoher Konzentration. Eine exotherme Reaktion entsteht bei Kontakt des Branntkalks mit dem Wasser. Bei dieser Reaktion entstehen sogenannte Brüden (Dämpfe).

Diese Brüden werden von einem Brüdenwäscher  mittels Ventilator angesogen, damit man im Freiraum des Kalklöschbehälter über eine möglichst reine Luft verfügt.
Ein Temperaturfühler, die Kontakte des Durchflussmessers sowie ein Überfüllmelder sichern permanent einen reibungslosen Betrieb der Anlage.  Sobald die Reaktion abgeschlossen ist, läuft  die so erhaltene Kalkmilch mittels Überlauf in den Verdünnungsbehälter, um dort auf eine geringere Konzentration verdünnt zu werden, um anschließend abgepumpt zu werden.

Ausgeführte Kalklöschanlagen

Von 2 Lagersilos zu einer Kalklöschanlage

2 Kalklöschbehälter mit 1 Verdünnungsbehälter

Löschbehälter mit Schutzgitter

Die Kalkmilchbehälter können in Epoxidharz- beschichteten Stahlbehältern oder aus Edelstahl 1.4301. Diese Behälter werden jeweils mit Füssen und Klöpperboden ausgeführt, der mittig über ein Ablassventil verfügt, zwecks regelmäßiger Entleerung und Reinigung des Behälters, bedingt durch Karbonatbildung und während der Reaktion freigesetzten ungelöschten Partikeln.